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Übersicht der Rubrik Presse

01.10.1994

Pressemitteilung-Nr. 2/94:

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl:


Der Staat müsse sparen, heißt es. Und Bundesfinanzminister Theo Weigel spart: Kürzung oder Einfrierung der Sozialhilfe und die zeitliche Begrenzung der Arbeitslosenhilfe sollen den Fiskus entlasten. Gleichzeitig will sich die Bundesregierung jedoch ein Kampfflugzeug leisten, das schon heute 150 Millionen DM pro Stück kosten soll und dessen Entwicklung Milliarden verschlingt. Dieses Geld kann - und muß - besser eingesetzt werden!"

05.08.1994

Pressemitteilung-Nr. 1/94:

Auch in Marburg: Jäger 2000 stoppen!


Der Kritik des Bundesrechnungshofs am überteuerten "Euro-Fighter 2000" schließt sich auch ein Marburger Friedensbündnis an; es will die für die Entwicklung dieses Jagdflugzeugs veranschlagten Gelder für die Finanzierung sozialer Aufgaben einsetzen.

20.03.1993

Pressemitteilung-Nr. 3/93:

Staat muss Behinderte besonders schützen!


Am 25. März entscheidet die gemeinsame Verfassungskommission des Bundestages und des Bundesrates über die Neuformulierung des Artikels 3 ihres Verfassungsentwurfes, der im Sommer von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll. Hier stehen vor allem die Forderung nach einer besseren Verankerung der Frauengleichstellung und nach einem grundgesetzlich garantierten Diskriminierungsverbot für Behinderte auf der Tagesordnung.

26.02.1993

Pressemitteilung-Nr. 1/93:

Mehr Mitwirkungsrechte auch vor Ort!


Eine kontinuierliche Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die kommunalen Entscheidungsprozesse zieht die Humanistische Union den aufwendigen Werbekampagnen vor anstehenden Wahlen vor. In einem Offenen Brief an die Parteien und Wahllisten, die am 7 März zu Stadtparlament und Kreistag kandidieren, fragt der HU-Ortsverband Marburg nach der Bereitschaft der Bewerber, mehr Mitwirkung der Bürger zu ermöglichen.

31.10.1992

Pressemitteilung-Nr. 4/92:

Der Griff nach den gläsernen Genen


"Ein Betrunkener kommt nach Hause; an der Haustür merkt er, daß er seinen Schlüssel vergessen hat. Da geht er zurück bis zur nächsten Straßenlaterne und beginnt, unter dieser Lampe nach dem Schlüssel zu suchen. So wie dieser Betrunkene verhalten sich auch Genforscher: Sie suchen dort, wo sie Licht sehen!"

26.10.1992

Pressemitteilung-Nr. 3/92:

Hu zur Genom-Analyse


Angesichts der neuen Möglichkeiten genetischer Tests gewinnt diese Forderung nach Auffassung der Humanistischen Union zunehmend an Bedeutung. Eine Ausgrenzung Kranker, Behinderter oder erbgeschädigter Menschen aus dem Arbeitsleben oder ihre Benachteiligung beim Abschluß von Kranken- und Lebensversicherungen müsse verhindert werden.

26.08.1992

Pressemitteilung-Nr. 2/92:

Verbale Distanzierungen reichen nicht!


Eine klare Absage an Gewalttätigkeiten gegen Menschen verlangt die Humanistische Union von allen Verantwortlichen in Polizeiführung und Politik. Nach den fremdenfeindlichen Ausschreitungen der vergangenen Tage in Rostock dürfe die Distanzierung kein leeres Lippenbekenntnis mehr bleiben; ihr müßten eindeutige Aktionen folgen. Der HU-Ortsverband Marburg forderte alle Politiker auf, ihre wahltaktische Suppe nicht mehr länger auf dem Feuer fremden-feindlicher Ressentiments in bestimmten Bevölkerungskreisen zu kochen.

02.06.1991

Pressemitteilung-Nr. 1/91:

HU gegen Smart-Card


Gegen die Einführung computerlesbarer Krankenversicherungsausweise mit den medizinischen Daten der Versicherten wendet sich die HUMANISTISCHE UNION. Als Ersatz für die bekannten Krankenscheine überlegen die Versicherungsträger zur Zeit die Ausgabe maschinen-lesbarer Plastikkarten, um dadurch die Abrechnung mit den Ärzten zu vereinfachen. Nach Auffassung des HU Ortsverbandes Marburg dürfen derartige Ausweise jedoch keinesfalls persönliche Krankendaten enthalten.

22.10.1990

Pressemitteilung-Nr. 1/90:

Der kritische Sachverstand ist unerläßlich!


"Ohne den kritischen Sachverstand geht es nicht!" Zu diesem Schluß kommt der Ortsverband Marburg der HUMANISTISCHEN UNION in Auswertung des Erörterungstermins für die Epo-Produktion der Behring-Werke.

26.09.1990

Pressemitteilung-Nr. 2/90:

HU gegen Jubelfeier


Gegen staatlich verordnete nationale Jubelfeiern am dritten Oktober spricht sich der Ortsverband Marburg der Humanistischen Union aus.
Nicht nur in Bonn träumen christliberale Politiker von einer Vereinigungsfeier mit Glockengeläute und Marschmusik, auch auf dem Marburger Marktplatz soll am Mittwochabend strömendes Bier die Menschen in einen Vereinigungstaumel versetzen, während Oberbürgermeister Dr. Hanno Drechsler die westdeutsche Nationalhymne anstimmt.



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