Übersicht der Rubrik Presse
Pressemitteilung-Nr. 5/98:
"Einen deutschen Herbst mit Straßensperren und Angst auf allen Seiten darf es nie wieder geben", warnt Franz-Josef Hanke. Der Vorsitzende des HU-Ortsverbands Marburg tritt damit Plänen des Bundesinnenministers entgegen, der sich für umfassendere Fahndungsnetze der Polizei ausgesprochen hat.
Pressemitteilung-Nr. 4/98:
Zu einem heftigen Disput in der Marburger Bevölkerung hat Mitte Februar eine Pressemitteilung der Humanistischen Union über das kirchliche Glockenläuten geführt. Während die HU darin eine Lärmbelästigung und einen Eingriff in das grundgesetzlich garantierte Recht auf Religionsfreiheit - und damit auf Schutz vor Missionierung durch Religionsgemeinschaften - sieht, bestehen nicht nur Angehörige der christlichen Kirchen auf der traditionellen Bedeutung des Glockengeläuts als Ausdruck ihres Glaubens.
Pressemitteilung-Nr. 3/98:
Der HU-Ortsverband Marburg betrachtet das Glockenläuten vor Gottesdiensten als Belästigung der Bürger, die nicht mit dem grundgesetzlich garantierten Recht auf Religionsfreiheit vereinbar ist.
"Wenn der Staat das Glockenläuten der christlichen Kirchen akzeptiert, dann muß er folgerichtig auch den Ruf des Muezzins vom Minarett hinnehmen", erklärt HU-Pressesprecher Dragan Pavlovic. Schließlich sei der Staat nach der Verfassung zur Gleichbehandlung aller Bürger und damit auch aller Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen verpflichtet.
Pressemitteilung-Nr. 1/98:
Mit Entsetzen hat die Humanistische Union von der Einigung zwischen Vertretern der SPD und den Regierungsparteien zum "Großen Lauschangriff" erfahren. Der HU-Ortsverband Marburg fordert alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf, gegen die nun ausgehandelte Verfassungsänderung zu stimmen.
Nach Ansicht des HU-Ortsvorsitzenden Franz-Josef Hanke ist der zwischen dem SPD-Verhandlungsführer Otto Schily und der Koalition erreichte Kompromiß nicht hinnehmbar.
Pressemitteilung-Nr. 4/97:
In einem Offenen Brief fordert der HU-Ortsverband Marburg die Bundestagsabgeordneten auf, der zur Durchsetzung dieses Überwachungsgesetzes erforderlichen Grundgesetzeinschränkung Mitte Januar nicht zuzustimmen.
Pressemitteilung-Nr. 3/97:
Mit einem Referat von Hans Schauer möchte die Humanistische Union am 16. Dezember das Thema "Religiöser Fundamentalismus" erschließen. Der Marburger Psychologieprofessor will die Fundamentalismen in verschiedenen Religionen miteinander vergleichen.
Pressemitteilung-Nr. 2/97:
Mit Erleichterung hat die Humanistische Union die Einstellung des Gerichtsverfahrens gegen den ehemaligen Marburger ASTA-Vorsitzenden Stefan Mielchen wegen einer Demonstration gegen den Fuldaer Erzbischof Johannes Dyba zur Kenntnis genommen. Die Humanistische Union unterstützt Mielchens Forderung nach Toleranz gegenüber Homosexuellen, AIDS-Kranken und Frauen, die sich zu einer Abtreibung bekennen.
Pressemitteilung-Nr. 1/97:
Leider ist die Menschenwürde nicht unantastbar", bedauert Franz-Josef Hanke. Nach Auffassung des Vorsitzenden der Humanistischen Union Marburg erweist sich Demokratie immer am Umgang der Gesellschaft mit Andersdenkenden, Alten und Behinderten. Aus Anlaá des Europa-Tages der Behinderten spricht sich der HU-Ortsverband Marburg für ein europaweites Diskriminierungsverbot alter, behinderter und kranker Menschen aus.
Pressemitteilung-Nr. 1/95:
Zum "Grossen Gegenangriff" ruft die Humoristische Union am 1. April in Marburg auf. Alle Bürgerinnen und Bürger, die über grosse Ohren verfügen oder gut zuhören können, sollen sich ab 11 Uhr vor dem Rathaus versammeln und warten, was zu hören ist.
Lastwagen, Autos, das Markttreiben und Glockenlärm - es gibt sicherlich genügend Geräusche, um einige Zeit auf dem hysterischen Marktplatz zu verweilen. Vielleicht kommt ja auch OB Dietrich Möller, sein Vize Egon Vaupel oder Stadträtin Uli Kober.