Übersicht der Rubrik Leuchtfeuer
Zum Gedenken an Käte Dinnebier strahlt Radio Unerhört Marburg (RUM) am Montag (8. August) eine Sondersendung zum Jahrestag des Todes der Gewerkschafterin und Frauenrechtlerin aus. Von 16 bis 18 Uhr werden Angehörige und Weggefährten an die langjährige Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Marburg erinnern. Dinnebier war am 8. August 2010 im Alter von 79 Jahren verstorben.
Gemeinsam mit dem mittelhessischen DGB-Vorsitzenden Ernst Richter, dem Marburger DGB-Vorsitzenden Pit Metz und Julius Klausmann als neuem Vorsitzenden der Marburger DGB-Senioren sowie der DGB-Jugendsekretärin Ulrike Eifler stellte Dr. Ulf Immelt am Mittwoch (27. April) im Marburger Gewerkschaftshaus an der Bahnhofstraße das Veranstaltungsprogramm für Sonntag (1. Mai) vor. Unter dem Motto "Das ist das Mindeste" engagieren sich die Gewerkschafter am internationalen Tag der Arbeit für "Faire Löhne, gute Arbeit und Soziale Sicherheit".
Den 3000. Mitstreiter wünschte Thorsten Schäfer-Gümbel der Leuchtfeuer-Preisträgerin Katja Urbatsch. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag hielt am Dienstag (19. April) im Historischen Saal des Marburger Rathauses die Laudatio auf die Gründerin des Netzwerks "arbeiterkind.de".
Zu Beginn der Feierstunde aus Anlass der Verleihung des Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte an Katja Urbatsch hat Franz-Josef Hanke am Dienstag (19. April) im Historischen Saal des Marburger Rathauses als Vertreter der Humanistischen Union (HU) eine kurze Begrüßungsrede gehalten.
Um die Preiswürdigkeit der Leistung von Katja Urbatsch zu ermessen, braucht es eine Untersuchung des Bildungssystems, auf das sich ihr Projekt "ArbeiterKind" bezieht. Ausgangspunkt ist dabei ein gesellschaftlicher Missstand. Die Durchlässigkeit der deutschen Gesellschaft für Bildungsaufstiege aus dem Migranten- und Arbeitermillieu ist beklagenswert gering.