Der Arbeitskreis Frieden des HU-Ortsverbands Marburg wurde im Oktober 1981 gegründet. Seitdem hat er sich an zahlreichen Aktionen für das Recht aller Menschen auf ein Leben in Frieden und Selbstbestimmung beteiligt. 1998 hat der die
Marburger Friedensinitiative "Nein zum Krieg!" mitgegründet.
Übersicht der Rubrik Frieden
Abchasien ist ein ziemlich kleines Land. Vergleichen könnte man die georgische Region mit dem Saarland. Doch trotz seiner geringen Größe von nur 8,600 Quadratkilometern und nur gut 200.000 Einwohnern bereitet Abchasien der Welt große Kopfschmerzen.
Aktivisten haben eine sogenannte "dynamische Waffenschau" provokant gestört.
Immer mehr deutsche Soldaten kehren krank aus dem Einsatz zurück. Bei 152 Bundeswehr-Soldaten wurde im ersten Halbjahr 2009 nach ihrer Rückkehr aus Afghanistan eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) diagnostiziert. Im Jahr 2008 waren es insgesamt 255 Soldaten gewesen, die der Krieg krank gemacht hat.
Fast wie beim berühmten Karneval in Rio ging es am Mittwoch (23. September) in der Waggonhalle zu. Beim Konzert der brasilianischen Musikgruppe "Chorando à Toa" Hielt es fast niemanden auf dem Stuhl. Dichtgedrängt tanzte das Publikum dicht vor der Bühne zu den Rhythmen der Samba-Band. Das Konzert war der Höhepunkt der 3. Marburger "Semana Latina".
Ein russischer Flottenverband "beschützt" neuerdings die abchasische Schwarzmeerküste. Damit hat die russische Regierung ihre Drohung wahrgemacht, die georgische Küstenwache am Aufbringen von Schiffen mit Fracht für Abchasien zu hindern.
Der 21. September ist der internationale Tag des Friedens. Alle Völker sind von den Vereinten Nationen (UN) dazu aufgerufen, diesen Tag der Gewaltlosigkeit zu widmen.
Gut ein Jahr nach dem Krieg im Kaukasus stellt sich die Lage dort durchaus differenziert dar. Wirtschaftliche Spannungen zwischen Georgien und seiner abtrünnigen Provinz Abchasien verschärfen sich. Gleichzeitig ist jedoch erkennbar, dass Abchasien seine einseitige wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland verringern möchte.
Der Aufschrei ist laut und heftig. Bei der Bombardierung zweier Tankwagen am Donnerstag (3. September) in Afghanistan sollen auch Zivilisten und vielleicht auch Kinder umgekommen sein. Das nun geäußerte Entsetzen und die laute Empörung mancher Politiker sind vermutlich aber eher wohl wahlkampfbedingte Krokodilstränen als Ausdruck echter Anteilnahme.
Der Anti-Kriegs-Tag am Dienstag (1. September) erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939. Den 70. Jahrestag des Überfalls auf den Sender Gleiwitz und des Sturms auf die Westerplatte bei Danzig begehen Friedensgruppen auch in Marburg mit Aktionen für das friedliche Zusammenleben der Menschen.
Nach dem Ende des Kalten Krieges ist die internationale Gemeinschaft immer noch auf der Suche nach einer universellen Weltordnung, die das friedliche Miteinander der Staaten organisieren soll. Einerseits "wiederholt sich Geschichte", andererseits will man keine alten Fehler begehen. Die Furcht vor einem Dritten Weltkrieg ist Abschreckung genug.