Mit dem
Marburger Leuchtfeuerfür Soziale Bürgerrechte
würdigt der HU-Ortsverband Marburg
herausragende Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe
aller Menschen am gesellschaftlichen Leben.
Das Leuchtfeuer 2010 hat der Gießener Psychiater Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter erhalten.
Fotos
von den bisherigen Preisverleihungen
Übersicht der Rubrik Leuchtfeuer 2010
"Alle Menschen sollten sich vor Ihnen verneigen!" Begleitet von viel Beifall, schallten diese Worte des stellvertretenden Gießener Stadtverordnetenvorstehers Burkhart Schirmer am Montag (19. April) durch den Historischen Saal des Marburger Rathauses. Gemeint war damit Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter, der dort im Rahmen einer Feirstunde das Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte erhielt.
Ich bin stolz darauf, dass ich nahe am Ende meines Lebens von Ihnen noch einmal eine Anerkennung für Mitarbeit in einem sozialen Sektor erfahre, indem eine Gesellschaft nachzuweisen hat, wie ernst sie es mit sozialer Gerechtigkeit und mit ihren humanistischen Ansprüchen meint. Dieser Preis der Stadt Marburg und der Humanistischen Union ist mir jedenfalls kostbarer als manche Auszeichnung, weil sie von Herzen kommt und mir zu Herzen geht.
Auch in diesem Jahr durfte die Humanistische Union (HU) mit Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter wieder eine herausragende Persönlichkeit mit dem "Marburger Leuchtfeuer" auszeichnen. Die Kriterien dieses Preises hat er in besonderer Weise erfüllt.
Mit Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter ehrt die Jury einen vielseitigen Menschen, der sich zeitlebens für soziales Mitgefühl, die seelische Gesundheit der Menschen und den Frieden zwischen den Völkern eingesetzt hat.