Mit dem
Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte würdigt der HU-Ortsverband Marburg herausragende Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Das Leuchtfeuer 2008 hat der Kasseler Devianz-Forscher Prof. Dr. Dr. Dr. Rolf Schwendter erhalten.
Fotos von der
Preisverleihung 2008.
Die Dankesrede von Rolf Schwendter als
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Rolf Schwendters Life-Vortrag seines Lieds "Ich bin noch immer unbefriedigt" als
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Übersicht der Rubrik Leuchtfeuer 2008
"Ich bin noch immer unbefriedigt." Dieses Lied hat Rolf Schwendter 1969 als Antwort auf den Rolling-Stones-Song "I can't get no Satisfaction" veröffentlicht. Bei der Verleihung des "Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte" am Montag (30. Juni) sang der Preisträger seinen Song im Historischen Saal des Marburger Rathauses.
Wer sich während seines Studiums mit Alternativen zur herkömmlichen Ökonomie, Sozialpsychiatrie oder zur bürgerlichen Lebensführung beschäftigt hat, der wird hie und da auf Rolf Schwendters Schriften gestoßen sein. Seine wissenschaftlichen Arbeitsgebiete reichen von "Theorie der Subkultur" über eine "Kulturgeschichte des Alltags" bis hin zu mehreren Bänden über alternative, selbstverwaltete Ökonomie.
Im Namen des HU-Ortsverbands Marburg begrüße ich Sie ganz herzlich bei der diesjährigen Verleihung des "Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte". Dies ist bereits das vierte Mal, dass ich hier an diesem Redepult stehe, um die Preisverleihung zu eröffnen. Mit Herrn Schwendter haben wir auch diesmal wieder einen wirklich herausragenden Preisträger, an dessen Werk wir uns in der anschließenden Feierstunde ein wenig annähern möchten.
Allen Anlaß habe ich, mich bei der Humanistischen Union - dass heißt ihrer Ortsgruppe Marburg, bei der Jury für das Marburger Leuchtfeuer 2008 wie bei der Stadtverwaltung Marburg - für die Ehre zu bedanken, die die Zuerkennung des Marburger Leuchtfeuers 2008 für mich bedeutet. Gehöre ich doch einer Generation an, welche in den allermeisten Fällen eher gewohnt ist, belächelt, herablassend behandelt oder gar beschimpft als geehrt zu werden. Es freut mich, dass der bisherige Verlauf des heutigen Vormittags in eine dazu diametrale Richtung gegangen ist.
Das "Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte" 2008 erkennt die Jury dem Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Dr. Dr. Rolf Schwendter zu. Damit würdigt sie sein Wirken in mehreren verschiedenen Arbeitsgebieten.
Kein Geringerer als Prof. Dr. Christoph Nix kommt am Sonntag (29. Juni) in die Waggonhalle. Dort stellt der Laudator des Leuchtfeuer-Preisträgers 2008 ab 18 Uhr sein Buch "Junge Hunde" vor.
Mit dem "Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte" würdigen die Humanistische Union (HU) und die Stadt Marburg herausragendes Engagement zugunsten der Sozialen Bürgerrechte.