Der Arbeitskreis "Erwerbslosigkeit und Soziale Bürgerrechte" (ESBR) des HU-Ortsverbands Marburg wurde im November 2003 gegründet. Er tritt für die uneingeschränkte Verwirklichung des Sozialstaats-Prinzips in der Bundesrepublik Deutschland ein.

Einmal im Jahr verleiht er das "Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte". Dieser Preis soll herausragende Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben auszeichnen.

Eine eigene kleine Linksammlung stellt interessante Internet-Verweise zu sozialpolitischen Webseiten zusammen.
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Übersicht der Rubrik ESBR

12.05.2013

Die "Tafel" und ein Kinderwunsch im Radio


Diesen erschütternden Text der Leuchtfeuer-Preisträgerin Hilde Rektorschek hat der langjährige Marburger Theaterintendant Ekkehard Dennewitz zum Abschluss der Feierstunde am Freitag (10. Mai) im Historischen Saal des Marburger Rathauses vorgetragen. Veröffentlicht hat die Autorin ihn in dem Buch "Tafelspitzen".

10.05.2013

Armut kontern durch Diskriminierungsfreiheit


Die Preisträgerin des Marburger Leuchtfeuers 2013 hat mit bundesweiter Ausstrahlung den Blick dafür geschärft, dass man mit sozialer Kälte und Misstrauen nicht Gutes schaffen kann. Die Jury begründet die Verleihung des Preises an Hilde Rektorschek.

09.04.2013

Eisern "groß" und "gut" geredet


Als "Eiserne Lady" hat sie mehr Härte gezeigt als mancher Mann. Die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Mit eiserner Faust hat sie Krieg geführt auf den Falkland Inseln gegen Argentinien und auf den britischen Inseln gegen die Gewerkschaften.

30.12.2012

Gehalt für Aussagen statt Gehalt von Aussagen?


Beim Managerkurs hat Peer Steinbrück offenbar gut aufgepasst. Vor einer Einstellung verhandelt der selbstbewusste Bewerber erst über die Höhe des Gehalts. Das lernt bei solchen Coachings jeder Depp. Steinbrück ist natürlich kein Trottel. Der SPD-Kanzlerkandidat weiß ganz genau, was er will. Wenn er ins Kanzleramt kommt, dann will er dort ordentlich Kohle kriegen.

14.12.2012

Hand auf, Augen zu!


Deutsche Banken sind sehr seriös. Was sie machen, das machen sie gründlich. Wenn sie größere Geldeinlagen verwalten, dann hüten sie das Bankgeheimnis ihrer Kunden sehr streng. Da ist der Kunde König. Was er will, wird gemacht.

27.06.2012

Demokratie oder die Diktatur der "Märkte"


"Das alte Europa" steht am Scheideweg. Hatten US-amerikanische Politiker wie Donald Rumsfeld diese Bezeichnung einst despektierlich zur Herabwürdigung eines traditionsbewussten Kontinents gebraucht, so könnte sie heute die Unterscheidung zwischen zwei Alternativen verdeutlichen, die dem Deutschen Bundestag am Freitag (29. Juni) zur Entscheidung vorliegen. Mit einem Zwei-Drittel-Votum entscheidet das deutsche Parlament dann über die Annahme des Fiskalvertrags und des Europäischen Stabilitäts-Mechanismus (ESM) oder seine Ablehnung.

03.05.2012

Preisbegründung der Jury


Für sein jahrzehntelanges Wirken zugunsten der Inklusion und Selbstbestimmung von Behinderten verleiht die Jury Dr. Bernhard Conrads das "Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte". Mit hoher Resonanz ist er für eine öffentliche Wahrnehmung von Menschen mit geistiger Behinderung als lebensbejahende und selbstbewusste Mitbürger eingetreten. Zudem hat er sich in vielen praktischen Fragen für verbesserte Bedingungen ihrer Teilhabe am sozialen, politischen und kulturellen Leben eingesetzt.

19.04.2012

Sofort im BILD


Keine andere Zeitung in Deutschland hat so viele Rügen des Deutschen Presserats kassiert wie BILD. Keine andere Tageszeitung hat hierzulande aber auch so viele Leser wie die BILD-Zeitung. Zu ihrem 60. Geburtstag will der Verlag Axel Springer jedem Bundesbürger eine seiner Zeitungen kostenlos in den Briefkasten stecken.

17.03.2012

Au weia, Gauck ante portas


Der designierte Bundespräsident Joachim Gauck ist eine Fata Morgana. Um sich vom Schock des zweiten Amtsrücktritts in drei Jahren zu erholen, hievt man jetzt eine noch ungenießbarere Fehlbesetzung ins überflüssige Luxus-Amt.

10.03.2012

Small is better


Der Aufbau dezentraler Wirtschaftsstrukturen ist die richtige Schlussfolgerung aus einer kritischen Betrachtung der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima. Nach einem Erdbeben, dem daraufhin über die Küsten hinwegrollenden Tsunami und dem dadurch ausgelösten Ausfall der Stromversorgung begann am 11. März 2011 die Havarie von gleich vier Atomkraftwerken. Lange haben die Verantwortlichen versucht, die Menschen über das wahre Ausmaß dieser Katastrophe im Ungewissen zu lassen. Auch die deutsche Bundesregierung scheint nicht eindeutig für die Energiewende zu arbeiten.



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