Der Arbeitskreis "Erwerbslosigkeit und Soziale Bürgerrechte" (ESBR) des HU-Ortsverbands Marburg wurde im November 2003 gegründet. Er tritt für die uneingeschränkte Verwirklichung des Sozialstaats-Prinzips in der Bundesrepublik Deutschland ein.

Einmal im Jahr verleiht er das "Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte". Dieser Preis soll herausragende Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben auszeichnen.

Eine eigene kleine Linksammlung stellt interessante Internet-Verweise zu sozialpolitischen Webseiten zusammen.
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Übersicht der Rubrik ESBR

05.05.2016

Für ein Teilhabegesetz, das diesen Namen wirklich verdient


"behindert ist man nicht, behindert wird man", lautet eine altbekannte Erkenntnis aus der Behindertenbewegung. Der allgegenwärtigen Ausgrenzung Behinderter sollte ein "Teilhabegesetz" entgegenwirken. Doch der nun vorgelegte Entwurf für ein Bundesteilhabegesetz (BTHG) verspielt diese Chance nicht nur, sondern gibt ihnen sogar das deprimierende Gefühl "Wir müssen draußen bleiben".

25.10.2015

Schlecht, schlampig und voreingenommen


"Menschenrechtsverletzungen durch Psychiatrische Gutachten" war am Samstag (24. Oktober) Thema beim Arbeitskreis Psychiatrie der Humanistischen Union (HU) im Käte-Dinnebier-Saal des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Der immensen Bedeutung von Gutachten für Betroffene steht ein erschreckend sorgloser Umgang damit sowohl bei den Staatsanwaltschaften und Gerichten wie auch bei Psychologen und Psychiatern gegenüber. Diesem Skandal widmeten Betroffene und Bürgerrechtler einen ganzen Nachmittag lang ihr Augenmerk.

08.05.2015

Inge Hannemann ist ein Beispiel für gelebten Humanismus


Es war nötig, das System von innen heraus zu kritisieren. Nur so konnte Inge Hannemann die "unsichtbare innere Mauer" durchbrechen, die das Hartz-Regime vor öffentlicher Kritik abschottet. In diesem konsequenten Verhalten sieht die Jury ein mutiges Zeichen persönlichen Engagements für die Sozialen Bürgerrechte

08.05.2015

Menschen als Maschine


Roboter und Computerprogramme werden dem Menschen immer ähnlicher, während Menschen immer perfekter funktionieren sollen wie Maschinen. "Streifzüge durch die Welt der digitalen Selbbstvermessung" unternahm Prof. Dr. Stefan Selke am Donnerstag (7. Mai) im Käte-Dinnebier-Saal des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Auf Einladung der Humanistischen Union Marburg sprach der Soziologe von der Hochschule Furtwangen dort über "Lifelogging und das Leben mit der digitalen Aura".

08.05.2015

Ein Leuchtfeuer-Orden für Egon Vaupel


Für die Humanistische Union hat deren Marburger Regionalvorsitzender Franz-Josef Hanke am Freitag (8. Mai) die Gäste der Feierstunde zur Verleihung des "Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte" 2015 an Inge Hannemann begrüßt. Besonderen Dank stattete er dabei dem scheidenden Oberbürgermeister Egon Vaupel ab, der sich das Leuchtfeuer von Anfang an zur persönlichen Herzensangelegenheit gemacht hat.

02.06.2013

Für eine menschenwürdige Psychiatrie


Für Selbstbestimmung und die Freiheitsrechte von Kranken sowie eine gemeindenahe Psychiatrie setzt sich die Humanistische Union (HU) ein. Zwangsbehandlung und –einweisung sollen der absolute Ausnahmefall bleiben. Das hat die bundesweite Delegiertenkonferenz der Humanistischen Union (HU) am Sonntag (2. Juni) mit großer Mehrheit bekräftigt.

12.05.2013

Die "Tafel" und ein Kinderwunsch im Radio


Diesen erschütternden Text der Leuchtfeuer-Preisträgerin Hilde Rektorschek hat der langjährige Marburger Theaterintendant Ekkehard Dennewitz zum Abschluss der Feierstunde am Freitag (10. Mai) im Historischen Saal des Marburger Rathauses vorgetragen. Veröffentlicht hat die Autorin ihn in dem Buch "Tafelspitzen".

10.05.2013

Armut kontern durch Diskriminierungsfreiheit


Die Preisträgerin des Marburger Leuchtfeuers 2013 hat mit bundesweiter Ausstrahlung den Blick dafür geschärft, dass man mit sozialer Kälte und Misstrauen nicht Gutes schaffen kann. Die Jury begründet die Verleihung des Preises an Hilde Rektorschek.

09.04.2013

Eisern "groß" und "gut" geredet


Als "Eiserne Lady" hat sie mehr Härte gezeigt als mancher Mann. Die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Mit eiserner Faust hat sie Krieg geführt auf den Falkland Inseln gegen Argentinien und auf den britischen Inseln gegen die Gewerkschaften.

30.12.2012

Gehalt für Aussagen statt Gehalt von Aussagen?


Beim Managerkurs hat Peer Steinbrück offenbar gut aufgepasst. Vor einer Einstellung verhandelt der selbstbewusste Bewerber erst über die Höhe des Gehalts. Das lernt bei solchen Coachings jeder Depp. Steinbrück ist natürlich kein Trottel. Der SPD-Kanzlerkandidat weiß ganz genau, was er will. Wenn er ins Kanzleramt kommt, dann will er dort ordentlich Kohle kriegen.



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