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"Politik ist für das Wohl der Menschen zuständig, Religion für ihr Heil." Auf diese Formel brachte Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse seine Antwort auf die Ausgangsfrage des 13. Marburger Religionsgesprächs unter dem Titel "Wie viel Demokratie braucht Religion, wie viel Religion braucht Demokratie?".
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Menschen, die in der Bundesrepublik Deutschland zinslose oder zinsgünstige Darlehen mit einem nicht marktgerechten Zinssatz erhalten, müssen für die sich daraus ergebenen Zuwendungen und finanziellen Vorteile nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH, Urteil vom 27.10.2010 - II R 37/09; BFH, Beschluss vom 12.09.2011 - VIII B 70/09) Steuern zahlen. Das war schon so, als Bundespräsident Christian Wulff in Niedersachsen Ministerpräsident und damit auch oberster Chef des Finanzministeriums dieses Bundeslandes gewesen ist.
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Eine beachtenswerte Abschiedsrede hielt der am 1. Juli 1968 verstorbene Vater der Auschwitzprozesse Fritz Bauer am 9. Mai 1945 im Plenarsaal der schwedischen Gewerkschaften. Sie ist an Aktualität kaum zu überbieten, zumal die Erben Konrad Adenauers am 22. November 2011 im Deutschen Bundestag erklärten:"Wir sind zutiefst beschämt!“
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Die Wahl des Bundespräsidenten erfolgt von der Bundesversammlung. Diese wird ausschließlich für die Wahl des Staatsoberhauptes der Bundesrepublik Deutschland gebildet. Sie besteht aus allen Mitgliedern des deutschen Bundestages sowie einer grundsätzlich gleichen Anzahl von Vertretern der Bundesländer, die von den Landtagen gewählt werden. Der Bundesversammlung gehören also die aus diesen Bereichen stammenden Politikerinnen und Politiker an. Sie stehen nicht im Verdacht, sich eifrig für Transparenz im Verhältnis zwischen Politik und Wirtschaft sowie gegen Korruption einzusetzen.
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Rente mit 67? Dass ich nicht lache! Ich bin für die Rente mit 76. 96 wäre noch besser. Da müssten alle länger einzahlen und könnten sich nur kurz auf Kosten der Allgemeinheit auf der faulen Haut herumlümmeln.
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Erst hat er alles spitzfindig abgestritten, dann hat er geschwiegen und nur seine Anwälte für sich reden lassen. Schließlich trat er zum "großen Befreiungsschlag" vor die Kameras. Doch was Bundespräsident Christian Wulff am Donnerstag (22. Dezember) im Berline Schloss Bellevue als "Entschuldigung" verkündete, war nur ein weiterer Versuch des Abwiegelns.
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"Sparen Sie sich ein Ausholen über die Vorgeschichte seit 1853, sondern benennen Sie mögliche Lösungen!" Diesen praktischen Rat gab Prof. Dr. Dr. Johan Galtung am Mittwoch (14. Dezember) den Studierenden am Zentrum für Konfliktforschung im überfüllten Raum 101 des Landgrafenhauses.
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Über die unterschiedlichen Religionen, ihre Riten und Ausprägungen wissen oft selbst Migranten aus anderen Ländern wenig. Um die gegenseitigen religiösen Hintergründe besser zu vermitteln und damit mehr Verständnis füreinander zu wecken, hat der Ausländerbeirat der Stadt Marburg eine Kooperation mit dem Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienst (REMID) vereinbart.
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Von Monotheismen, religiösem Fundamentalismus und sprachlichen Fehlleistungen handelte ein Vortrag von Prof. Dr. Hans Schauer am Mittwoch (30. November).
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